Entwicklung der Emailliermanufaktur zu Angermünde GmbH

Die Preussen Email beendete wegen wirtschaftlicher Schwierigkeiten ihre Tätigkeit. Seit Oktober des Jahres 2003 führt die Emailliermanufaktur zu Angermünde GmbH die Tradition des Emailhandwerks in Angermünde fort. Durch diese Neugründung konnten Arbeitsplätze gerettet werden. Mit einem Tag der offenen Tür wurde das 120-jährige Jubiläum im Dezember 2003 begangen. Dieses Angebot wurde von zahlreichen Einwohnern und Firmen der Uckermark und der weiteren Umgebung genutzt.
Im September des Jahres 1999 konnte die Preussen Email nach 116 Jahren den inzwischen zu eng und unwirtschaftlich gewordenen Standort im Herzen Angermündes verlassen, und am neuen Standort im Gewerbegebiet Oderberger Straße im Süden der Stadt die Produktion aufnehmen. Verbunden mit der Neuerrichtung der modernen Produktionshalle mit integriertem Verwaltungs- und Sozialteil war auch die Anschaffung neuer Brenn- und Metallbearbeitungstechnik. So stellt sich die 'neue' Preussen Email im Dritten Jahrtausend den Anforderungen des Marktes.
Im Zuge der Privatisierung durch die Treuhand-Anstalt erwarb die am 22.06.1993 gegründete "Preussen-Email GmbH" das Unternehmen im Jahre 1994 durch Management buy out - Kauf.
Mit der Wende in Ostdeutschland und dem Zusammenbruch des sozialistischen Wirtschaftssystems erfolgt die Umwandlung in die 'Brandenburger Email GmbH'. Ganze Produktionslinien brechen im nun offenen Markt weg. 90% der Belegschaft müssen entlassen werden.
Der zweite Weltkrieg endet in Schutt und Asche. Das Unternehmen wird durch die sowjetische Besatzungsmacht enteignet und 1948 zwangsweise in Volkseigentum überführt. Es erhält später den Namen "VEB Stanz- und Emaillierwerk 'Gustav Bruhn'". Regelmäßig sind bis zu 200 Mitarbeiter beschäftigt.
Das Zeitalter der industriellen Revolution beginnt. In dem preußischen Städtchen Angermünde gründen der Apotheker Zimmermann und der Kaufmann Moschel das Emaillier-Unternehmen "Moschel & Zimmermann". Es wird in Manufaktur-Arbeit vorwiegend Emaillegeschirr für Hospitäler und Apotheken hergestellt.

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